Ökologie

Wir halten sehr viel von nachhaltiger und umweltgerechter Produktion. Aber jeder der sagt, er tue dies nicht auch aus einem kleinen bisschen Eigennützigkeit, würde lügen.

 

Die Abwärme, die wir nutzen, gibt uns einen relativ konstanten Energiepreis, mit dem wir die Kosten einer Gurke oder Tomate für die nächsten Jahre ziemlich genau kalkulieren können.

 

Nützlinge sind fleissige Helfer, die uns viel Aufwand abnehmen. Das gleichmässige Befruchten der Tomaten- und Auberginenblüten von Menschenhand ist sehr aufwendig, eine Hummel erledigt dies hingegen mit Leichtigkeit.

 

Durch die ökologischen Ausgleichsflächen fördern wir die Artenvielfalt und somit auch die Vielfalt von „Nützlingen“. Diese bekämpfen wiederum Arten, die auf unseren Feldern als „Schädlinge“ bekannt sind.

 

Unsere Rüstabfälle kommen uns bei der Düngung und der Erzeugung günstiger und sauberer Energie zugute.

 

Und ausserdem wollen wir unseren Kindern eine ebenso schöne

 

Natur hinterlassen, wie wir sie erleben.

 

Ökologische Ausgleichflächen

 

Wir unterhalten doppelt so viel ökologische Ausgleichfläche, wie vom Bundesamt für Umwelt vorgeschrieben ist. Hierbei handelt es sich um kleinräumige Nischen innerhalb der Kulturlandschaft, sowie Hecken und Büsche am Rand der Felder, die die ökologische Vernetzung unterstützen. Ökologische Ausgleichsflächen dienen dem Erhalt der Artenvielfalt von Flora und Fauna und ermöglichen deren Wiederausbreitung.

 

Nützlinge

 

Nützlinge setzen wir vor allem beim Anbau von Fruchtgemüsen wie Gurken und Tomaten ein: zum einen bei der Bestäubung durch Hummeln, zum anderen als Gegenspieler der Schädlinge. Somit können wir auf den Einsatz vieler Insektizide verzichten.

 

Regenwassernutzung

 

In Buchs wie auch in Hinwil sammeln wir den Regen, der auf unsere Gewächshäuser niedergeht, in Weihern auf. Fische die darin leben halten es in Bewegung und damit frisch.

 

Bei Bedarf wird dieses Wasser durch eine Filteranlage ins Gewächshaus geleitet und dort zur Bewässerung der Kulturen verwendet.

 

Abwärmenutzung

 

In Hinwil nutzen wir die Abwärme einer Kehrichtverbrennungsanlage. Die Abwärme, welche sonst verpuffen würde, heizt nun unser Gewächshaus.

 

Durch diese Idee können wir auf den Einsatz von fossilen Brennstoffen gänzlich verzichten und komplett CO2 neutral produzieren.

 

Ein Gewächshaus dieser Grösse hätte einen Bedarf von 2 Mio. Liter Öl im Jahr.

 

Rüstabfälle

 

Die bei der Gebr. Meier Gemüsekulturen AG anfallenden Rüstabfälle von Salaten und Gemüsen werden zerkleinert und durch eine unterirdische Rohrleitung direkt in die benachbarte Biogasanlage befördert.

 

In der Biogasanlage findet mit Hilfe von Mikroorganismen eine Fermentation (Gärprozess) statt.

 

Die Endprodukte der Fermentation sind Gas und Mehrstoffdünger. Das Gas wird in Strom umgewandelt und ins Energienetz eingespeist. Der hochwertigen Mehrstoffdünger verwenden wir wiederum zum Düngen unserer Felder.

 

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